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KAMPANIEN: NEAPEL

Heute Morgen sind wir ganz zeitlich in Sorrent losgefahren. Vorbei an den beiden berühmten Ausgrabungsstätten Pompei und Ercolano, vorüber am ehemaligen Sommersitz der neapolitanischen Habsburger-Königin Maria-Karolina, einer Tochter Maria-Theresias, im bis heute vornehmen Portici, führt uns der Weg entlang der Küste direkt ins Zentrum von Neapel.

Wir entscheiden uns, den Cinquecento in einer bewachten Garage im Zentrum zu lassen (sicher ist sicher) und die Stadt zu Fuss zu erobern. Sobald wir aus dem Auto steigen und den ersten Atemzug der neapolitanischen Luft - einer Mischung aus Meer, caffè, Pizza fritta und Verkehr - gemacht haben, tauchen wir auch schon ein in das pralle Leben dieser Stadt und werden ein Teil von ihr. Diese Stadt darf man nicht nur mit den Augen, sondern vor allem mit dem Herzen sehen. Und sie ist atemberaubend schön!


Mit ca. 2 Millionen Einwohnern, die alle laut sind, gleichzeitig reden, Tag und Nacht hupen, ständig essen und überall Schmutz machen, ist es nicht leicht, seine Schönheit zu bewahren. Napoli aber gelingt das spielend. Den ganzen Tag drängen, schieben und wälzen sich die Menschen durch die engen Gassen der Großstadt. Und das nicht gerne zu Fuß, sondern lieber mit dem Auto oder der Vespa. Nur behäbig schiebt sich die Blechlawine ständig hupend durch die uralten Straßen des einst griechischen "Neapolis", die eigentlich gar nicht für den modernen Verkehr gemacht sind. Das rote Ampelsignal ist dabei bestenfalls eine Empfehlung. In Neapel gilt die Vorfahrtsregel „Besser dreimal gehupt als einmal gebremst“.

Wer ein bisschen mehr Ruhe sucht, weicht am besten ins Monastero Santa Chiara aus, das mit seinem wunderschönen Majolika-Garten eine wahre Oase inmitten der draußen tobenden Hektik ist. Oder auf den höher gelegenen Vomero, ein elegantes Stadtviertel der Jahrhundertwende, das man bequem in wenigen Minuten mit der "Funicolare" erreichen kann. Wir spazieren am Castel Sant´Elmo vorbei zum Restaurant "Renzo e Lucia", das nicht nur für seine "Delizia al limone" (ein Zitronendessert), sondern vor allem für seinen spektakulären Ausblick berühmt ist.


Sprachlos nehmen wir an einem Tisch auf der Terrasse Platz. Ganz Neapel, der Golf und selbst der Vesuv liegen uns zu Füßen! Und wir sind einfach nur glücklich...


Mehr Informationen und Geschichten über die schönste Stadt der Welt finden Sie in dem Buch "Neapel abseits der Pfade" von Elisabetta De Luca (Braumüller Verlag, 2019), in dem die Autorin die Leser auf einen ganz persönlichen Spaziergang durch ihre Heimatstadt entführt.




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