OLIVENERNTE

November ist der Monat der Olivenernte in Italien. Und so herrscht, während nach dem Sommer endlich wieder Ruhe ins Land eingekehrt ist, rege Betriebsamkeit in den Olivenhainen an den Küsten des Bel Paese.

Es ist eine mühevolle Arbeit, die vieler helfender Hände bedarf. Voraussetzung ist, den richtigen Zeitpunkt der Reife zu erwischen. Die meisten Bauern ernten die Oliven noch manuell. Denn das garantiert auch das beste Öl. Die Netze werden unterhalb der Bäume ausgebreitet und mit langen Stöcken von den Bäumen geschlagen bzw. mit Rechen von den Zweigen gekämmt. Danach werden die Oliven gepresst, die breiige Masse durch Siebe gestrichen und von der Oberfläche des Öl-Wasser-Gemisches schlussendlich das grüne Gold abgeschöpft. Soweit die traditionelle Methode. Weniger langwierig gestaltet sich da die moderne Technik, mit deren Hilfe die Früchte zerkleinert, erwärmt, zentrifugiert werden, und durch Beifügung von Sauerstoff schlussendlich das Öl gewonnen wird - ein Olivenöl von meist zuverlässiger, aber durchschnittlicher Qualität, das im Supermarkt landet.

TIPP: Wer jedoch ein wirklich hervorragendes "Olio d´Oliva extra vergine" - also naturbelassenes Öl aus erster Pressung - mit Seele, Körper und von unvergleichlichem Geschmack sucht, der wird bei kleinen Produzenten eher fündig. Solche Olivenöle und noch viel mehr Spezialitäten aus Italien findet man zB bei In Natura Salus oder Casa Caria zwei kleine, mit viel Liebe geführte zu 100% original italienischen "Alimentari" mitten in Wien! Buon appetito!


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